Wellington 18. bis 20.2.

Nachdem wir den relativ langen Weg nach Wellington hinter uns gebracht hatten wurde am nächsten Tag nur gefaulenzt.
Da uns viele Leute empfohlen hatten unbedingt ins „Te Papa Museum“ gehen zu müssen (das ist übrigens eine der wenigen Attraktionen in Neuseeland die kostenlos ist) sind wir mit dem öffentlichen Bus in die Stadt gefahren. Unser Campingplatz lag etwas ausserhalb, da in der Stadt alle Unterkünfte sauteuer sind.
Das Museum ist wirklich empfehlenswert, man er fährt viel über die Geschichte Neuseelands und der Maori. Nach 4 Stunden waren wir aber so geschafft, dass wir aufgeben mussten. Man braucht mehrere Tage um alles, was das Museum zu bieten hat, abzudecken.
Wir sind dann noch ein bisschen am Hafen entlang gebummelt, haben was gegessen und ein Weizen getrunken :-).
Wellington ist ne schöne Stadt, aber für uns nichts was uns vom Hocker haut. Verglichen mit den verschiedenen Häfen, die wir bislang gesehen haben kann Wellington nicht mithalten. Auch die Häuser geben nicht viel her, was aber wohl an dem nicht allzu lange zurück liegenden Erdbeben liegt.

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Wellington

Tags darauf ging’s dann morgens los Richtung New Plymouth.

Tongariro Nationalpark 15. – 17.2

Ein bisschen südlicher gelegen als Rotorua ist der Tongariro Nationalpark, den wir am nächsten Tag angesteuert haben. Wir haben einen schönen Campingplatz gefunden, bei dem auch so ziemlich alles funktioniert, nur Geschäfte gibt es weit und breit keine, so dass wir ohne Bier und nur mit Dosenfutter auskommen mussten.
Am ersten Tag haben wir die laut Reiseführer schönste Eintagestour in Neuseeland in Angriff genommen, den Tongariro Alpine Crossing Track.

Kleine Anmerkung am Rande für alle Herr der Ringe Fans: Im Tongariro Nationalpark wurden die Dreharbeiten für Mordor durchgeführt, manchmal sah es auch wirklich so aus und man meinte schon irgendwo gleich einen Hobbit oder Ork zu sehen. Der Ngauruhoe Vulkan ist der Schicksalsberg in den Filmen und sieht ziemlich beeindruckend aus, fehlt nur noch das allsehende Auge :-).
In dem ganzen Gebiet gibt es immer noch vulkanische Aktivität, so dass man schon mit einem etwa mulmigen Gefühl durch läuft. Insbesondere wenn es an manchen Stellen auf einmal stärker raucht.

Da der Track kein Rundweg ist, mussten wir uns mit dem Bus zum Startpunkt bringen lassen und wurden dann am Ende wieder abgeholt. Am Vortag war das Wetter noch recht bescheiden, aber wir hatten mal wieder Glück und hatten die meiste Zeit Sonnenschein. Der Weg selbst war von vorne bis hinten sehr gut präpariert, so dass man manchmal das Gefühl hatte auf einer Wanderautobahn unterwegs zu sein. Es waren auch unheimlich viele Touristen unterwegs, so dass man dauern überholen musste bzw. überholt wurde. Das Panorama war wirklich schön, wurde aber aus meiner Sicht (Wolfgang) durch die vielen Menschen ziemlich kaputt gemacht. Wenn du nur auf Leute achten musst, die nur unzureichend ausgerüstet sind und nicht wirklich wissen, wie man eine 8 Stunden Wanderung in alpinem Gebiet angeht, dann wird der Eindruck ziemlich geschmälert. Bislang habe ich von Neuseeland den Eindruck, dass man für alle Sehenswürdigkeiten den Touristen so viel Geld wie möglich aus der Tasche ziehen will und dazu leider auch noch so viele Touristen wie möglich ins Land zu bekommen. Und Touristen gibt’s zuhauf, aber wir gehören ja auch dazu :-). Aber jetzt zurück zur Tour. Wirklich alpin war das ganze vielleicht auf 20 Metern, ansonsten fast ein langer Spaziergang mit toller Aussicht. Die 900 Höhenmeter haben wir beide jedenfalls nicht wirklich realisiert. Die angegebenen 8 Stunden haben wir dann unterboten, was vielleicht an dem ganzen Gedränge lag und wir somit schneller als normal gelaufen sind.

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Am nächsten Tag haben wir beschlossen nur eine kleine Tour zu Unternehmen, die wir direkt am Campingplatz starten konnten. Diesmal waren wesentlich weniger Leute unterwegs und wir konnten unser gewohntes Tempo laufen. Der Weg war allerdings so gut präpariert, dass man den Eindruck gewinnen könnte, dass er für Fusskranke gebaut wurde. Man versucht scheinbar alle Wege für alle Touris, egal ob Jung oder alt, Fit oder unfähig zu laufen, auszubauen. Die Landschaft war wieder sehr schön und die Aussicht auf die umliegenden Vulkane toll.

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Für alle Interessierten, hier auch ein Artikel aus dem bergzeit Magazin zum weiterlesen und weiterträumen.

Rotorua 12.-14.2.2014

Die Gegend rund um Rotorua ist bekannt für die thermalen Aktivitäten die es hier immer noch gibt, also war das unser nächstes Ziel. Wir haben uns einen Campingplatz etwas ausserhalb der Stadt gesucht. Eigentlich sah auch alles ganz klasse aus, die Küche hatte mehrer Kochzeilen, es gab einen Kühlschrank, 2 Toaster, einen Swimmingpool, einen Hotpool und ganz in der Nähe ein Thermalgebiet samt Geysier.
Die Ernüchterung kam schnell. Der Hotpool war Out of order, die Hälfte der Kochplatten hat nicht funktioniert, bei einem Toaster gingen nur noch die äußeren Heizstäbe, der zweite ging gar nicht und der Kühlschrank hat am zweiten Tag gemeint das er auf 30℃ heizen muss was zum Glück nur zu einer geschmolzenen Butter und einem weichen Käse geführt hat. Aber zumindest waren die Duschen warm und umsonst 🙂
Für den Geysier hätten wir ordentlich Eintritt bezahlen müssen, weswegen wir dort etwas frustriert wieder abgezogen sind.
Am nächsten Tag standen 2 verschiedene Thermalgebiete auf dem Programm. Und bei beiden war der Preis wenigsten etwas günstiger 🙂
Zuerst ging es ins Waimangu Volcanic Valley, hier haben wir 4 Stunden damit zu gebracht uns alles anzuschauen, herumzuwandern und die Wunder der Natur zu betrachten.

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Hier rauchts und dampfts im ganzen Tal...

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...fehlt nur noch ein Dinosaurier

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wunderschöne farbige Algen

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Vogelnest Terrasse, so steht's zumindest in der Beschreibung

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'Warbrick Terrasse', vielfarbige, schnellwachsende Silikatplatformen

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Da hat sich wer ins Bild geschlichen 🙂

Der Schwefelgeruch hielt sich hier noch in Grenzen. Schlimmer wurde es im zweiten Park, dem Wai-O-Tapu Thermal Wonderland. Hier bricht jeden Tag um Punkt 10 Uhr 15 ein großer Geysier aus. Da mit Seife nachgeholfen wird haben wir uns das Spektakel geschenkt und sind erst nachmittags in den Park um so den Besuchermassen zu entgehen. Besonders beeindruckend sind hier die Farben und der Dampf rund um den sogenannten Champagnepool. Beide Parks haben uns gut gefallen und es ist schon ziemlich eindrücklich wenn es überall raucht, dampft und brodelt und man so ein Gefühl dafür bekommt wie es hier auf der Erde mal zu Beginn ausgesehen haben muss. Schade ist aber das man für diese Naturschauspiele ordentlich zur Kasse gebeten wird.

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Artist‘s Palette, die Farben entstehen durch verschiedene gelöste Mineralien und sehen je nach Sonneneinstrahlung und Blickwinkel ganz unterschiedlich aus

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Lake Ngakoro, vor ca. 700 Jahren durch Eruption entstanden

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Campagne Pool, ab und zu steht man hier komplett im Nebel und Gestank 🙂

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Für alle die es trotz brodeln und Dampf immer noch nicht glauben

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Devil‘s Bath, die Farbe entsteht durch eine Mischung von Schwefel und Eisenoxid und sieht wirklich so giftgrün aus

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Vorsicht Schlammschlacht 🙂

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Blubber, blubber

Auf der Weg zum Tongariro Nationalpark am nächsten Tag haben wir uns noch einen drittes Thermalgebiet angeschaut „Orakei Korako“, das nur mit dem Boot zu erreichen ist. Und wieder hat es überall gequalmt aber trotzdem sieht jedes Gebiet anders aus. Den einen oder anderen kleinen Geysier konnten wir diesmal sehen, ein größerer ist just in dem Augenblick ausgebrochen als wir die Insel wieder verlassen hatten, wir haben leider nur noch die Dampfwolke gesehen.

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Rainbow Terrace

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Golden Fleece Terrace

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The artist‘s palette

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Es raucht, es stinkt und es sieht einfach unglaublich schön aus

Hobbiton 11.2.2014

Da wir beide die Herr der Ringe Filme mehrfach gesehen haben ist Hobbiton eigentlich ein Muss für uns. Von Tauranga aus sind wir deshalb nach Matamata gefahren wo die Tour losgeht. Bei sovielen Bussen und Autos dachten wir schon das wir ohne Vorbuchung gar keinen Platz mehr bekommen aber es war dann alles halb so wild. Mit einem Reisebus ging es dann Richtung Hobbiton. Die Hobbithöhlen liegen auf dem Grundstück eines Farmers (der jetzt bestimmt ziemlich reich ist 🙂 ) und sind ohne den Bus nicht zu erreichen, da die nächste öffentlich zugängliche Strasse ca. 8km entfernt liegt. Kurz vor dem eigentlichen Eingang kam unser Guide dazu der uns viel interessantes erzählen konnte. Zum Beispiel wurden nach den Dreharbeiten der Herr der Ringe Filme die Höhlen wieder abgebaut und es waren nur noch weisse Plastiklöcher zu sehen. Trotzdem sind schon jeden Tag jede Menge Touristen gekommen. Bedingung des Farmer für weitere Dreharbeiten, nämlich der Hobbit, war dann, das alles aus beständigen Materialien gebaut werden muss, damit die Höhlen für lange Zeit zu besichtigen sind.
Außerdem sind die Türen der Behausung unterschiedlich groß. So sieht ein Erwachsener vor einer großen Tür aus wie ein Hobbit und vor einer kleinen Tür wie ein Mensch. Oder der Baum der auf der Höhle von Bilbo steht, musste bearbeitet werden da ja „der Hobbit“ 60 Jahre vor „der Herr der Ringe spielt“ und der Baum ja eigentlich kleiner sein müsste. Also wurde der Baum gestutzt, zurecht gebastelt und dann 250.000 von kleinen künstlichen Blättern angeklebt. Der Baum sieht nahezu echt aus, nur die arme Sau die die ganzen Blätter ankleben musste kann einem leid tun :-),
Ein Innenleben der Höhlen gibt es natürlich nicht sondern nur die Aussenfasaden aber die sind dafür mit viel Liebe und bis ins Detail ausgearbeitet. Von kleinen Kräutergärten über eine herumliegende Pfeife bis hin zur Wascheleine samt Wäsche, es gibt viel zu entdecken.
Zum Abschluss der Tour geht es in die Hobbitkneipe „zum grünen Drachen“, diesmal auch wirklich ausgebaut, und für alle die wollen gibt es ein Freibier.
Danach ging es wieder zurück zu unserem Campingplatz wo wir noch eine Nacht verbrachten bevor es am nächsten Tag weiter nach Rotorua ging.

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Hobbithöhle eins

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Hobbithöhle zwei 🙂

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Beutelsend (Bilbos Höhle)

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Der Zauberer Wolfgang 🙂

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Und noch mal Hobbithöhlen von weitem, der Baum oben rechts ist nicht echt

Auckland 7.-10.2.2014

Unser Start in Neuseeland war nicht der Beste, aber das kann ja bei so langer Zeit und verschiedenen Ländern mal passieren, gell Dirk 🙂 (kleiner Insider :-))
Da wir erst mitten in der Nacht am Flughafen in Auckland angekommen sind haben wir bereits vorher eine Übernachtung in einem günstigen Hotel direkt am Airport gebucht. Für das Geld konnten wir nicht viel erwarten aber für eine Nacht war es ok. Was man aber definitiv nicht mitten in der Nacht braucht (dafür kann das Hotel aber nix) ist das ich (Katja) gleich mal ein Wasserglas runterwerfen musste und das barfuß im Bad 🙁 und weder Staubsauger noch Besen waren auch auf Nachfrage verfügbar. Naja, nach ca. 30 min hatten wir dann die meisten Scherben und Splitter eingesammelt und konnten endlich ins Bett.
Der nächste Tag begann mit herbstlichem Nieselregen und der Frage erst mit dem Bus 20km bis zu unserem Hostel fahren oder gleich versuchen am Flughafen einen Mietwagen zu bekommen. Wir entschieden uns für Option 2. Also zurück zum Flughafen und dort die Ernüchterung, einen Mietwagen hätten wir ab 66 $ am Tag bekommen, und da wäre nur eine Minimalversicherung inklusive gewesen. Nach einigen Telefonaten bei anderen  Vermietern das frustrierende Ergebniss: entweder ist keiner zu erreichen oder es sind keine Autos mehr zur Verfügung oder sie kosten ab 60$ aufwärts. Missmutig ging es also mit dem Bus zum Hostel und dann zu Fuß weiter zur Visitorinformation. Schnell war klar Neuseeland mit dem Bus kommt für uns nicht in Frage. Netterweise hat sich ein Mitarbeiter wirklich sehr bemüht und nach vielen Telefonaten hatten wir die Zusage für einen Mietwagen für 25 $ am Tag, yeah!
Wieder gut gelaunt und auch wieder bei Sonnenschein ging es am nächsten Tag ins Sealife Aquarium wo wir 2 h mit Foto schießen verbrachten. Weiter ging es dann am Hafen, da hier an diesem Tag eine Art „Tag der offen Tür“ von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und Militär war. Wobei mich natürlich die Feuerwehr besonders interessierte 🙂

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Quallen können auch schön sein


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Mal eine andere Sicht auf Pinguine


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Eine gelbe Moräne

Am späten Nachmittag ging es zum Abschluss noch auf den Skytower. In einem Aufzug, der teilweise einen Glasboden hat ging es bis ins 51igste bzw. 60igste Stockwerk, ca. 230m hoch, wo man eine tolle Aussicht über Auckland hatte. Wer will kann hier auch einen der höchsten Bungeesprünge machen, knappe 200m. Nein, ich habe es nicht getan. Neuseeland ist voll von Möglichkeiten für Adrenalinjunkies und da wir dann doch keinen Goldesel haben muss man sich schon überlegen welche man mitmachen will.

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Unser neues Zuhause 🙂


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Aucklands Skyline von oben


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Kleiner Bär mit viel Liebe, weit weg von zu Hause

Am nächsten Tag war erst mal planen angesagt, da wir bis dahin überhaupt nicht wussten wo wir überall hin wollen und schnell hat sich gezeigt das 6 Wochen zu kurz sein könnten.
Heute ging es dann weiter nach Tauranga wo wir erstmal 2 Nächte bleiben werden.

Launceston 3.2. – 6.2.2014 (letzte und erste Station in Tasmanien)

Den ersten Tag haben wir uns ausgeruht und gut eingekauft und gekocht. Eine Sehenswürdigkeit stand noch auf unserer Liste für Launceston, das Dorf Grindelwald; das heisst wirklich so und liegt nur 10 km nördlich von Launceston. Ein australischer Supermarkt Tycon war wohl so von der Schweiz angetan (hat sehr oft dort Urlaub gemacht), das er hier ein ganzes Dorf im schweizer Stil nachgebaut hat. Dort angekommen war alles aber sehr bescheiden, ein paar Häuser hat man versucht im Stil den schweizerischen nachzuempfinden, was mal weniger, mal besser gelungen ist. Die Shops jedenfalls bieten absolut nicht schweizerisches, so dass unser Besuch nach ein bisschen kucken und einem Cappuccino beendet war. Ein bisschen kitschig war es schon, aber die kurze Fahrt war es wert.

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Sind wir in der Schweiz ???

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Man kommt sich ein bisschen vor wie im Europapark

Morgen geht es noch einmal in das Hostel, in dem wir Silvester verbracht haben, zu einen, weil es so schön war, zu anderen um die Leute nochmal zu sehen.
Am 6.2. müssen wir das Auto wieder abgegeben (hoffentlich klappt das ohne Zusatzkosten, denn durch die vielen unbefestigten Strassen ist alles ziemlich dreckig geworden) und dann geht’s am gleichen Tag weiter nach Auckland, Neuseeland.

Freycinet National Park 1./2.2.2014

Für Freycinet, eine Halbinsel an der Ostküste, waren drei volle Tage eingeplant. Freycinet ist die Touristenhochburg in Tasmanien, vor allen Dingen wegen der Wineglass Bay, die zu den 10 schönsten Stränden der Welt gezählt wird. Wir hatten geplant erst mal einen Abend auf dem offiziellen Campingplatz zu relaxen, das ging aber nicht, da ausgebucht. Somit hatten wir zum ersten mal in Tasmanien gemerkt, dass es auch touristisch zugeht :-).
Der freundliche Ranger hat uns dann empfohlen noch zur Wineglass Bay zu laufen um dort zu campen.dort gäbe es sogar ein Plumpsklo :-), aber kein Wasser (nur Meerwasser hat es zu genüge :-)). Also haben wir uns umsortiert und sind los gelaufen. Auf dem ersten Teil des Weges waren wir noch sehr skeptisch, denn viel Chinesen und Tagestouristen (Chinesen sind keine Touristen sondern eine Plage, nehmen auf nichts und niemand Rücksicht …) waren unterwegs zu einem Aussichtspunkt auf die Wineglass Bay. Nach dem Aussichtspunkt waren wir dann aber ganz alleine unterwegs, nur vereinzelt sind uns Leute entgegen gekommen, die den Tag am Strand verbracht hatten; dieser ist nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen. Die Bucht selbst ist schon recht nett anzusehen, wir hatten aber ähnlich schöne Strände schon vorher gesehen, so dass wir der Meinung waren, dass man andere Strände in Tasmanien auch in die Liste der 10 schönsten weltweit aufnehmen müsste. Den ganzen Strand hatten wir für uns alleine und am Ende angekommen mussten wir uns den schönen Campingplatz nur mit 6 anderen Leuten teilen.

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Aussicht auf die Wineglass Bay

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Einer der schönsten Strände weltweit, und ganz für uns alleine

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Panorama

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Sonnenuntergang in der Bay

Nachts im Zelt wurde es dann wieder mal spannend. Zuerst ist ein Pandemelon vor unserem Zelt aufgetaucht. Ich (Wolfgang) bin todesmutig 🙂 mal raus zu dem Tier und siehe da, es war überhaupt nicht ängstlich und ich konnte es sogar streicheln. Katja kam dann auch raus und auch sie konnte es streicheln.

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Zutrauliches Pademelon

Später in der Nacht gab es dann nochmal Aufregung in den Zelten der Australier. Ein Possum hatte sich das Zelt des einen als Mahlzeit ausgesucht und war durch nichts davon abzubringen. Nach einer halben Ewigkeit hatten es unsere Nachbarn dann doch geschafft das Zelt zu schützen und das Possum ist abgezogen.
Am Morgen haben wir uns dann umentschieden, da wir beide ziemlich kaputt vom Laufen und Zelten waren. Die Tour wurde abgekürzt und wir sind zurück zum Auto, was aber auch eine gefühlte Ewigkeit gedauert hat.

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Spuren im Sand

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Ein letzter Blick zurück

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Ein Einsiedlerkrebs

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Bärenhunger 🙂 (nein das ist keine Schleichwerbung für irgendwen)

Unterwegs sind wir zum fünften mal dem australischen Pärchen begegnet, die wir praktisch in jedem Nationalpark vorher mindestens einmal getroffen hatten. Irgendwie komisch, dass man auf einer Insel, die fast so gross wie Bayern ist, die gleichen Leute beim wandern zu den einsamsten Plätzen gleich mehrfach trift.
Die beiden Wanderungen waren schön, aber nicht so spektakulär, wie andere vorher, aber definitiv eine Empfehlung wert.
Da wir beide sehr müde waren und wir eine Dusche und ein richtiges Bett wollten, sind wir noch fast 200 km nach Launceston gefahren und haben einen schönen Campingplatz etwas ausserhalb gefunden, wo wir uns wieder eine Cabin gemietet haben die sehr günstig und schön ist. Die Dusche war wunderbar und das Bett vorzüglich :-).

Maria Island 30./ 31.1.2014

Bereits in Nepal haben wir von einem Einheimischen aus Tasmanien den Tip bekommen auf jeden Fall nach Maria Island zu fahren. Das besondere an der Insel ist, das die ganze Insel ein Nationalpark ist. So müssen die Autos auf dem „Festland“ bleiben. Auch Hotels, Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten gibt es nicht, alles was man braucht muss man mitbringen. Entsprechend sind hier vor allem viele Tagesausflügler.
Die Fähre legt in Triabunna ab, wo wir auch die Nacht vorher verbrachten. Man sollte meinen das in dem Ort einiges los ist aber er wirkt eher komplett verlassen, aber es gibt dort alles was man braucht, von der Polizei über Post bis hin zum Supermarkt und das für gefühlte 50 Einwohner 🙂
Am Morgen ging es dann mit der Fähre nach Maria Island, dort angekommen muss man sich erstmal bei den Rangern in Darlington melden und dann hiess es wieder mal Zelt aufstellen. Darlington ist eine aufgegebene Sträflingsniederlassung aus dem 19ten Jahrhundert, einige Gebäude sind immer noch sehr gut erhalten und dienen jetzt zum Teil als Museum, Rangerstation oder als Backpacker Unterkunft.

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Ankunft auf Maria Island, unglaublich klares und türkisfarbenes Wasser

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Aufgegebenes Zementwerk in Darlington

Am gleichen Tag ging es noch auf, zu einer kleinen Wanderung zu den sogenannten „Painted Cliffs“, die man am besten bei Ebbe erreicht. Die Wanderung selber war einfach und unspektakulär aber das Ziel dafür atemberaubend. Hier zeigt sich das die Natur doch der grösste Künstler ist. Sandstein mit verschiedenen Einlagerungen, wie z.B. Eisen, wurde nach und nach vom Meer und den Gezeiten ausgewaschen und zurück blieben Klippen in den verschiedensten Farbtönen, jede einzigartig und mit einem anderen Muster.

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Painted Cliffs

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Sprachlose Katja 🙂

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Noch dürfen wir das Wunder fast alleine bestaunen

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Auch Henry N. Brown ist begeistert

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Und noch eins 🙂

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Ein Traumstrand nach dem anderen und keiner badet, warum nur??? 🙂

Außerdem haben sich hier kleine natürliche Pools gebildet in denen das Wasser bei Ebbe stehen bleibt und in der sich eine ganz eigene Flora gebildet hat. Da das Wasser hier so klar ist hat man das Gefühl man guckt in ein Aquarium.

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Natürliche kleine Aquarien

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Spiel der Sonne

Nachdem wir erfahren haben das hier einige tasmanische Teufel vorkommen haben wir uns abends, mit Kamera bewaffnet, auf die Jagd gemacht. Und tatsächlich wir haben es geschafft und nicht nur einen gesehen sondern auch ein Beweisfoto machen können. Wie wir von einigen Australien erfahren haben dürfen wir uns glücklich schätzen. Ein Feuerwehrmann aus Hobart meinte er hätte in 40 Jahren noch keinen gesehen. Allerdings haben wir ja in Deutschland auch noch nie einen Wolf, Luchs oder eine Wildkatze in freier Laufbahn gesehen, was wohl ähnlich selten der Fall sein dürfte.
Außer dem tasmanischen Teufel hat es zudem jede Menge tasmanische Hühner (die haben ganz teuflisch wirkende rote Augen), Wombats (die möchte man am liebsten knuddeln), Pademelons, Cape Berren Gänse, Possums (süß aber frech und neugierig) und noch jede Menge Vögel.

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Wombat mit Nachwuchs

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Der Beweis, es gibt den tasmanischen Teufel

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Ein Teufel auf der Flucht, leider etwas zu schnell für mich:-)

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Abendstimmung

Das es hier soviele Tiere hat hatte allerdings auch den Nachteil das, Tische, Bänke, Barbecues und Kochmöglichkeiten vollgeschissen waren und es manchmal doch etwas unappetitlich war. Ein Possum samt Baby hab ich nachts auf der Damentoillette getroffen und die hatten dort ganz schön randaliert 🙂

Am zweiten Tag haben wir eine etwas anstrengendere Wanderung zu einem Gipfel (Bishop & Clerk) unternommen. Zwar ist er nur ca. 650m hoch aber dafür fängt man ja auch bei 0 an. Die letzten Meter hieß es dann auch noch klettern und oben angekommen war die Aussicht überragend…….. schlecht :-), praktisch gleich Null, wir standen mitten in den Wolken. Der Gipfel ist dank der Lage und der Meeresströmungen die meiste Zeit in Wolken gehüllt, da heisst es sich hinsetzen und warten, denn wenn es aufreisst dann ist die Aussicht wirklich genial. Der Abstieg, bzw. weitere Weg führte uns über die sognannten „Fossil Cliffs“, die Klippen hier bestehen zum größten Teil aus Fossilien.

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Auf dem Gipfel von Bishop & Clerk und Sicht gleich Null

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Aber wenn es mal aufreißt ist die Aussicht genial

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Im Hintergrund der Gipfel, mal nicht in Wolken

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Fossil Cliffs

Abends haben wir nochmal Ausschau nach einem weitern tasmanischen Teufel gehalten, diesmal aber ohne Erfolg und da wir müde waren ging es auch bald ins Bett.

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Relaxen in der Abendsonne

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Wo sind die Wale???

Bruny Island 27.-29.1.2014

Von Hobart aus ging es weiter Richtung Süden nach Bruny Island. Viel südlicher geht in Australien nicht mehr und zur Antarktis sind es auch nur ein paar 1000 km :-). Das hat man bereits an den Wassertemperaturen gemerkt, Bruny hat wunderschöne ellenlange Sandstrände aber Baden ist nur was für hartgesottene :-).

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Verdammt, ist das Wasser kalt 🙂

Am Anreistag haben wir noch eine 3 Stunden Wanderung, den „Fluted Cape Walk“ unternommen. Der Weg begann schön gemütlich und ging dann aber schweißtreibend steil nach oben. Dafür wurden wir wiedermal mit einer spektakulären Aussicht belohnt. Allerdings hätte das ganze nicht bei über 30℃ sein müssen 🙂

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Unterwegs auf Bruny Island

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The fluted cape

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Und die Belohnung ist ein toller Ausblick

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Wo geht's denn weiter?

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Unser Freund der Echidna, irgendwie erinnert er mich immer an Ronja Räubertochter "Wiesuuu denn bluus" 🙂

Der Startpunkt unser zweiten Wanderung, dem Labillardiere Peninsula Walk, am nächsten Tag lag im westlichen Teil von South Bruny und so mussten wir erstmal ca. 20 km unbefestigte Strassen fahren. Anfangs noch eine relativ gut befahrbare Schotterpiste wurde das ganze zum Schluss eher zu einem Weg für Allradfahrzeuge 🙂
Zum Glück schien heute mal nicht die Sonne, sonst wären wir wohl bei dieser Wanderung gebraten worden. Zum Schluss hat sich der Weg ziemlich gezogen und wir waren froh wieder am Auto zu sein. Bruny Island ist eigentlich für seine weißen Wallabys, Wale und Delfine bekannt. Leider hatten wir aber kein Glück bzw. für Wale war es auch die falsche Jahreszeit.

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Ein blue tongue lizard

Am nächsten Tag ging es mit der Autofähre wieder zurück aufs „Festland“ und weiter Richtung Maria Island.

Allerlei zu Australien

Und hier ein kleine Sammlung von Besonderheiten aus Australien.

Zuerst muss ich (Wolfgang) das Bier erwähnen. Ersten schweineteuer und zweitens nur im Karton als Dosen oder in Flaschen erhältlich. Zudem muss man extra in einen bottle shop fahren um an Alkohol zu kommen. Dafür gibt es dann immer einen Drive In :-).

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Australischer Kasten Bier (gibt es nur im Karton)

Weiter geht es mit dem rauchen, wieder schweineteuer und eine Marke findet man nur ganz ganz klein gedruckt auf den Päckchen. Fast alle Australier drehen selbst, da fertige Zigaretten unbezahlbar sind. Das abgebildete Paket kostet 50 $ = 32 € :-(. Also liebe Raucher: stark einschränken, oder bleiben lassen. Bei mir ist es bislang nur beim einschränken geblieben. Bei Wanderungen darf man wegen Waldbrandgefahr sowieso nicht rauchen.

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Tabak

Und jetzt noch ein paar Strassenschilder, eigentlich nicht lustig, da immer wieder Tiere überfahren am Straßenrand liegen, aber doch nett anzusehen :-).

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Achtung Echidna 🙂

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Achtung: Wallaby oder Känguru

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Achtung: ...........